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Isar Rafting, Power Rafting und Schlauchbootfahren auf der Isar mit dem einheimischen Freizeitveranstalter aus Lenggries

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Isar Infos

Bootstourismus

Die Isar gilt als die Wiege des Kanu Tourismus in Deutschland. Der Faltbooterfinder Alfred Heurich wagte im Mai 1905 mit seinem Rennboot Prototypen "Luftikus" erste Testfahrten auf der Isar zwischen Bad Tölz und München. Daraufhin gründete er einen Faltbootklub, der sich regen Zulaufs erfreute und er schrieb auch das erste Lehrbuch zum Thema Bootfahren. Der Kanu und Kajaksport verbreitete sich dadurch zunehmend auf Flüssen und Wildbächen der Alpenregionen Bayern und Österreichs, wo sich dann auch zuletzt das kommerzielle Rafting Ende der 1980er Jahre entwickelte. 

Bootfahren und Rafting ist heutzutage beliebt bei jeder Altersgruppe und der Kanusport zieht immer mehr Menschen in seinen Bann. Auf vielen Flüssen findet man Freizeitaktivisten die mit Booten jeder Art auf fließendem Gewässer unterschiedlichster Schwiergikeitsgrade unterwegs sind.

Gerade wegen der Nähe zu München leidet die Isar unter dem stetig wachsenden Zulauf an Privatbootfahrern und Tourenveranstaltern. Darum mussten Maßnahmen ergriffen werden, welche die Befahrung der Isar mit Booten regelt.

Die Isar steht nunmehr schwer unter Schutz, da Sie auch eine der letzten Alpen Wildflussregionen ist.

Für die Ausübung ist zwar nur ein gewisses Grundmaß an Sportlichkeit erforderlich, dennoch muss Teilnehmer einer Boots- oder Raftingtour schwimmen können, egal wie leicht die Flußstrecke ist. Die Isar führt zwar nur Zahmwasser B und C bzw. leichtes Wildwasser, dennoch ist mit einer Kenterung immer zu rechnen. Das Tragen von Schwimmwesten ist gerade für Kinder unerlässlich.

Grundsätzlich sollten Boote besonders Schlauchboote so beschaffen sein, dass sie einer Grundberührung oder dem Zusammenstoß mit Ästen standhalten, also mindestens eine gewebeverstärkte Bootshaut besitzen. Einfache Badeboote aus PVC erfüllen diese Anforderung nicht. Auch Glasflaschen sind auf der Isar nicht zulässig, sowie der übermäßige Alkoholkonsum.

 

Bootsverordnung des Landkreises Bad Tölz für den !Privatbootfahrer!

  1. Es ist stets eine an die jeweiligen Gegebenheiten angepasste Fahrweise geboten. Definition: Kleine Wasserfahrzeuge ohne eigene Triebkraft sind insbesondere Kanus, Kajaks, Kanadier, Schlauchboote, wildwassertaugliche, luftgefüllte Boote (z.B. „Schlauchcanadier“) sowie alle sonstigen auf dem Wasser schwimmenden, für den Wildfluss Isar geeigneten, steuerbaren (z.B. mit Doppelpaddel manövierbaren) Fahrzeuge.
  2. Das Anhängen von Beibooten ist untersagt. Auch das Zusammenbinden von Booten bzw. Wasserfahrzeugen ist nicht zulässig.
  3. Bootfahrer (Wasserwanderer) dürfen nicht mehr als 0,25 mg/l oder mehr Alkohol in der Atemluft oder 0,5 Promille oder mehr Alkohol im Blut oder eine Alkoholmenge im Körper haben, die zu einer solchen Atem- oder Blutalkoholkonzentration führt. Dies entspricht den Bestimmungen der Schifffahrtsordnung (§ 26 Abs. 5 BaySchiffV).
  4. Kinder bis 12 Jahre und Nichtschwimmer haben geeignete Schwimmwesten zu tragen.
  5. Das Mitführen von Glasflaschen oder Glasgefäßen aller Art ist untersagt.
  6. Das Befahren der Isar ist nur im Zeitraum von 01. Juni bis 15. Oktober zulässig. Im Abschnitt der Isar ab Bad Tölz bis zur Landkreisgrenze (Isarbrücke bei Schäftlarn) ist das Befahren der Isar nur im Zeitraum von 01. Juni bis 31. Dezember zulässig (nicht Gewerblich/Bootsvermietung).
  7. Das Befahren der Isar ist nur von 7:00 Uhr bis 20:30 Uhr zulässig. (Gewerblich/Bootsvermietung nur bis 18 Uhr!)
  8. Wasserfahrzeuge dürfen nicht mit mehr Personen besetzt sein, als nach den Herstellerangaben zugelassen, jedoch nicht mit mehr als max. 12 Personen.
  9.  Das Befahren der Isar soll in der Stromlinie (-mitte) bzw. entlang der Tiefrinne erfolgen.
  10. Von Kiesinseln und Kiesbankbereichen, die als Brutplatz für Kiesbrüter gekennzeichnet sind, ist ein möglichst großer Abstand zu halten.
  11. Das Anlanden und Betreten von Kiesinseln ist, ausgenommen in Notlagen, untersagt. Dies gilt auch für abgelegene Kiesbankbereiche, die für andere Erholungssuchende von der Landseite aus nicht betretbar bzw. nutzbar sind.
  12. Eine Verwendung von Tonverstärkern und Lautsprechern ist untersagt.
  13. Wasserfahrzeuge dürfen nicht durch Flachwasserzonen gezogen werden.
  14. Das Hineinspringen in Tiefwasserzonen (Einstände und Ruheräume von Fischen /sog. „Gumpenspringen“) ist nicht zulässig.

 

Flussbeschreibung:

Obere Isar:  Die Isar bietet eine sehr abwechslungsreiche Flusslandschaft und dadurch auch ein weites Spektrum an Schwierigkeitsgraden. Besonders im Oberlauf (Obere Isar) ab dem Quellgebiet im Karwendel vom Hallanger bis nach Scharnitz in Tirol fließt die Isar auf 16 Kilometern schnell und starkströmend durch ein verblocktes Flussbett. Diese Strecke vermittelt hochalpine Eindrücke mit grandioser Gebirgskulisse und zählt als Wildwasser-Schwierigkeitsgrad WW-2 bis 3 und eignet sich nur für geübte Wildwasser-Kakakpiloten. Rafting und Schlauchboottouren finden dort nicht statt.

 

Danach kommen mäßig schnellfließende, urbanisierte und bebaute Abschnitte bis Mittenwald, sowie danach folgende Wasserkraftsabzweigungen.

Naturschutzgebiet Karwendel: Erst ab Krün bis zum Vordücker des Sylvenstein-Speichersee beginnt wieder eine naturbelassene Flusslandschaft, welche dem zum Naturschutzgebiet Karwendel anhängt und nicht mit Booten befahren werden soll.  Wegen der Wasserkraftabzweigung bei Krün reichen die Wasserstände meist auch gar nicht aus, um dort mit einem Kanu fahren zu können. Gewerbliche Bootstouren und der Kanuschulbetrieb sind dort auf den 25 Flußkilometern wegen dem Naturschutzgebiet untersagt.

Oberer Isarwinkel: Ab dem Sylvenstein See über Lenggries bis nach Bad Tölz (im Isarwinkel) zählt die Isar als Landschaftsschutzgebiet und ist auch für den gewerblichen Bootsbetrieb freigegeben, wenn das Unternehmen bei der zuständigen Behörde gemeldet ist. Sie fließt dort im oberen Isarwinkel auf den unverbauten 9 Flusskilometern bis zum Flecker Wehr als Zahmwasser C  mit Wildwasser-1 Einflüssen. Besonders die Gebirgsgegend um den Sylvensteinsee lässt dem Bootfahrer die Flößergeschichten hautnah erfahren, welche Ludwig Ganghofer in seinen Heimatromanen vergangener Tage erzählt.

Isarwinkel: Die danach folgende 5 Km lange Strecke mit ersten kleinen Flussverbauungen vom Flecker Wehr bis nach Lenggries zählt sogar als WW-1plus bis WW-2 (bei Mittelwasser). Der Isarwinkel weitet sich hier schon etwas aus und zeigt reizvolle Einblicke ins Herz des Isarwinkels. Direkt unterhalb von Lenggries kommt ein kurzer Abschnitt mit starker Verblockung welcher als WW-2 bis 3 eingestuft wird (bei Hochwasser sogar bis WW 3-4), die sog. "Isarburg". Auf den folgenden 9 Kilometern zwischen Isarburg bei Lenggries und Bad Tölz weitet sich das Flussgebiet aus und die Strömung wird zunehmend leichter. Ab der Hälfte bei Arzbach fließt dann nur noch Zahmwasser B und C.

Naturschutzgebiet Isarauen: Ab dem Tölzer Kraftwerkswehr folgt das Natuschutzgebiet "Isarauen und Pupplinger Au" bei Wolfratshausen bis nach Kloster Schäftlarn. Es ist für den gewerblichen Bootsbetrieb/Vermietung grundsätzlich gesperrt. Der private Bootsfahrer darf aber auf dieser 35 Km Strecke von seinem Recht auf Zugang der Natur Gebrauch machen. Das Landschaftsbild wechselt hier zu weitläufigen und naturbelassenen Auenwäldern und bietet wieder ganz andere Eindrücke in die verzauberte Flusslandschaft, als in den oberen Abschnitten der Isar. Erst ab Kloster Schäftlarn bis nach München bieten Veranstalter wieder Touren oder die Vermietung von Booten an. Auf dem ruhigem Floßkanal von Pullach nach Thalkirchen sind gewerbliche Touren schon ab dem 1.Mai möglich.

 

 

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